Mai 012012
 

BrunoIch bin Bruno, ein junger, kräftiger Golden Retriever, ruhig und gemütlich.
Und ich bin Chef.
Meine Devise: nur nicht beeilen!

 

HenryIch bin Henry, Brunos kleiner Bruder.
Frech, frisch, fröhlich, forsch.
Meine Devise: fahnden, finden, fressen.

                                                                                                              Zusammen sind wir die „Schmus-Brothers“

Jan 202013
 

„Hey, Bruno, das ist total schön, so im Schnee herum zu toben! Ich liebe es! Und ich kann ja trotzdem nach Mäusen buddeln!“

„Ich finde es auch prima, Henry! Die Spuren von den Hasen und Rehen riechen jetzt besonders gut. Und erst die der Hundedamen…! – Nur die Eisklümpchen zwischen unseren Pfoten, die sind ganz unangenehm. Sie drücken und pieken und zu Hause brauchen wir jedesmal ein warmes Fußbad, um die los zu werden, oder wir müssen sie rausknabbern.“

„Da haben es doch die Menschen besser, Bruno. Sie haben warme Stiefel an und kriegen keine Eis-Füße.“

„So sollte es sein, Henry. Aber oft bekommen die Menschen trotzdem kalte Füße. Unter den Fußsohlen beginnt deren Nierenmeridian mit dem Punkt „Niere 1″. Wenn sie lange kalte Füße bekommen, schwächt das den Nierenmeridian und deswegen erkälten sie sich den Unterleib und die Blase.“

„Oh, je, Bruno. Dann brauchen die Menschen wohl auch ein warmes Fußbad?“

„Richtig, Henry! Aber am besten ein „ansteigendes Fußbad“. Dazu hilft besonders ein Aufguss aus Ackerschachtelhalm, den man in eine Fußwanne gibt und mit soviel warmen Wasser auffüllt, bis ca. 33°C erreicht werden. Dann die kalten Füße reinhalten und durch vorsichtige Zugabe von heißem Wasser die Temperatur langsam steigern, bis ca. 42°C erreicht werden. Die Füße danach gut abrubbeln und warme Socken anziehen. Viel warmen Kräutertee trinken – möglichst mit Birkenblättern –  damit die Blase gut durchgespült wird. Vielleicht noch eine Wärmflasche auf den Unterleib legen – wenn die Menschen sich so helfen, kann eine Erkrankung oft vermieden werden.“

„Ganz schön kompliziert, Bruno. Bin ich froh, dass ich ein Hund bin. Und nach einem Schneespaziergang mit Eis-Füßen gibt es zu Hause was, Bruderherz?“

„hmm…Würstle…“

Wer kriegt den Spielzeughasen??

 

Nov 032012
 

„Hey Bruno, super Wetter, guck mal!“ „Meinst du den Regen oder die Kälte, Henry?“ „Na, beides! Ist doch toll, wir müssen nicht mehr in der Affenhitze hinter unserem Frauchen hertrotteln. Jetzt pfeift der Wind und der Regen kühlt uns schön. Das macht jetzt richtig Spaß durch den Wald zu streifen, in den Bach zu springen…“

„Jetzt halt mal die Luft an, Henry. Wir finden das Wetter prima, aber die armen Menschen haben kein Fell und frieren! Dann kriegen sie Erkältungen und müssen manchmal sogar das Bett hüten! Wenn sie merken, dass es sie erwischt hat, dann müssen sie ein heißes Bad nehmen und in der Wanne zusätzlich eine Tasse heißen Lindenblütentee trinken. Danach geht es ab  ins Bett, dick eingepackt und schwitzen!“

„Warum kriegen wir eigentlich keine Erkältungen, Bruno? Die Menschen können sich doch warm anziehen, so wie wir unser Fell haben. Dann sind wir doch irgendwie gleich, oder?“

„Wir sind ja jeden Tag draußen, Henry, das nennen die Menschen Abhärtung. Wenn man viel an der frischen Luft ist und auch mal ein bißchen kühl hat und sich ordentlich bewegt, dann lernt der Körper sich gegen die Erkältungserreger zu wehren. Die meisten Menschen sitzen aber im Auto oder im Bus, wenn sie zur Arbeit fahren und danach den ganzen Tag im Büro oder der Schule.“

„Dann wissen die ja gar nicht wie schön es draußen ist! Die Blätter fliegen, die Wolken rasen am Himmel entlang…“

„Oh, Henry! Du hast ja ganz Recht, aber wir sind eben Hunde, dazu noch recht robuste. Aber ich weiß, was es heute gibt, wenn wir nach dem Spaziergang nach Hause kommen!“

„Spann mich nicht auf die Folter, Bruno! Was denn?“

„Hmm, Würschtle…“

Aug 082012
 

„Man kann nicht in Ruhe in der Sonne dösen, Henry. Diese gemeinen Biester sind überall.“

„Meinst Du die langen Schwarzen, die die Menschen Bremsen nennen?“

„Genau!“

„Bruno, weißt Du eigentlich, was Frauchen macht, wenn sie von einer Bremse gestochen wird?“

„Klar! Sie zupft diese langen, spitzen Blätter vom Spitzwegerich und tupft den Saft direkt auf den Stich. Das lindert den Juckreiz und die Schwellung. Wenn die Menschen – die ja kein Fell haben, die Armen! – in die Brennnesseln geraten, dann hilft dieser Saft auch sofort. Und daheim kommt noch ein kalter Umschlag drauf.“

„Gut, dass wir ein dickes Fell haben, Bruno. Ich schnapp einfach nach den Bremsen. – Aber, weißt Du, Würschle wären mir lieber….“

 

Mai 012012
 

„He, Henry, was schleichst du denn so daher?“

„Frauchen hat mich ganz doll ausgeschimpft, Bruno.“

„Warum denn?“

„Sie hat den großen Blumentopf, der im Winter drin war, auf die Terrasse gestellt  weil der jetzt an die Sonne kann, hat sie gesagt. Das ist der mit den schönen langen grünen Blättern und den rosa Blüten. Ich hab mal ein bisschen dran geknabbert, ob die wohl schmecken. Da hat Frauchen geschimpft, die wären sehr giftig und Hunde dürfen da nicht ran.“

„Kinder wohl auch nicht? Ob die Menschen da genau aufpassen, was sie auf ihre Terrasse stellen? Es gibt sicherlich noch mehr giftige Pflanzen in den Gärten der Menschen.“

„Das mag wohl sein, Bruno, ich denke, dass die Menscheneltern genau in den Pflanzenbüchern nachsehen, damit ihren Kindern nichts geschieht. – Frauchen hat jedenfalls gesagt, sie hätte da was Besseres für uns, als Oleander.“

„Was kann das sein, Henry?“

„hmmm…Würschtle…“