Aug 252015
 

Hormone Teil 2

Einfach fertig? Müde? Erschöpft?

Der Körper versorgt den Organismus mit Kraft, damit der Mensch sein Tagwerk ausüben kann. Vereinfacht erklärt: Zu diesem Zweck schütten die Nebennierenrinde und das Nebennierenmark  sogenannte Stresshormone aus. Diese haben mit dem, was wir unter „Stress“ verstehen, erst mal nichts zu tun. Wir betrachten hier das Hormon „Cortisol.“

Das Hormon sollte morgens hoch sein, sanft über den Tag verteilt sinken und am Abend abfallen. – Ohne das Cortisol wären wir einfach nicht leitstungsfähig, seine Abnahme erklärt das Leistungstief am späten Abend.

Die Produktion von Cortisol in der Nebennierenrinde kann aber auch gänzlich erschöpfen, wenn der Mensch in lang anhaltendem Dauerstress verharrt. Der Grund kann z.B. eine unglückliche Beziehung, erhöhte Anforderungen im Beruf mit Überforderung und Zeitnot oder viel Beanspruchung durch Kindererziehung, Kleinkinder und Schlafmangel sein. Diesen Zustand kann der Körper lange kompensieren, irgendwann ist aber einfach Schluss.

Dann folgt oft völlige Erschöpfung – „burn out“ – oder eine Erschöpfungsdepression.

Auch hier kann ein Speicheltest Auskunft geben. Es wird ein sogenanntes „Cortisol-Tagesprofil“ erstellt, mehrere Speichelproben zu verschiedenen Tageszeiten. Man kann dadurch feststellen, wie hoch der Cortisolspiegel zu welcher Zeit des Tages ist und ob er physiologisch verläuft. (Bei manchen Stresstypen verläuft er z.B. gerade umgekehrt.)

Zur Behandlung stehen zahlreiche Mittel zur Verfügung. Natürlich muss auch die Ursache bearbeitet werden!

Jul 022015
 

Teil 1

Hilfe- was macht ein „Rettungsring“?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Körperzellen Informationen weiterleiten.

Eine davon ist das Hormonsystem. Es herrscht eine Interaktion zwischen Gehirn, Schilddrüse, Geschlechtsdrüsen, der Nebenniere (eine kleine Drüse, die oben auf den Nieren aufsitzt) den Nieren und anderen, hormonbildenden Zellen. Sie alle regeln ihren Bedarf unter einander und stimmen sich ab. Jedenfalls sollte es so sein! Nicht immer funktioniert es.

Hormone werden im Körper selber gebildet. Das Fettgewebe ist auch ein hormonbildendes Organ! Das ist manchmal wenig erwünscht, z.B. wenn es sich um das Fettgewebe am Bauch handelt. Es bildet ein weibliches Geschlechtshormon, das Östrogen. Dieses Hormon haben Männer und Frauen natürlicherweise gleichermaßen, aber eben in unterschiedlicher Menge. Bekommt der Mann einen Bauch und damit zu viel Östrogen, entsteht durch ein Ungleichgewicht der Hormone ein Brustansatz und die Libido sinkt. Bei der Frau steigt das Gewicht – man nennt das in solchen Fällen „Östrogendominanz“. Abnehmen wird unter solchen Bedingungen echt zur Qual.

Hormone sind im Blut oft an s.g. Transporteiweiße gebunden. Das sind so eine Art Transportwägelchen, in denen die Hormone festsitzen. Die freien, dem Körper wirklich zur Verfügung stehenden Hormone hingegen können sehr gut in einem Speicheltest bestimmt werden. Das machen verschiedene Labors, mit denen wir zusammen arbeiten.

Die Naturheilkunde hat geeignete Mittel, das Ungleichgewicht der Hormone in vielen Fällen günstig zu beeinflussen.

Natürlich spielt auch die Ernährung eine Rolle und ein bisschen Sport dazu…

 

Jan 202013
 

„Hey, Bruno, das ist total schön, so im Schnee herum zu toben! Ich liebe es! Und ich kann ja trotzdem nach Mäusen buddeln!“

„Ich finde es auch prima, Henry! Die Spuren von den Hasen und Rehen riechen jetzt besonders gut. Und erst die der Hundedamen…! – Nur die Eisklümpchen zwischen unseren Pfoten, die sind ganz unangenehm. Sie drücken und pieken und zu Hause brauchen wir jedesmal ein warmes Fußbad, um die los zu werden, oder wir müssen sie rausknabbern.“

„Da haben es doch die Menschen besser, Bruno. Sie haben warme Stiefel an und kriegen keine Eis-Füße.“

„So sollte es sein, Henry. Aber oft bekommen die Menschen trotzdem kalte Füße. Unter den Fußsohlen beginnt deren Nierenmeridian mit dem Punkt „Niere 1″. Wenn sie lange kalte Füße bekommen, schwächt das den Nierenmeridian und deswegen erkälten sie sich den Unterleib und die Blase.“

„Oh, je, Bruno. Dann brauchen die Menschen wohl auch ein warmes Fußbad?“

„Richtig, Henry! Aber am besten ein „ansteigendes Fußbad“. Dazu hilft besonders ein Aufguss aus Ackerschachtelhalm, den man in eine Fußwanne gibt und mit soviel warmen Wasser auffüllt, bis ca. 33°C erreicht werden. Dann die kalten Füße reinhalten und durch vorsichtige Zugabe von heißem Wasser die Temperatur langsam steigern, bis ca. 42°C erreicht werden. Die Füße danach gut abrubbeln und warme Socken anziehen. Viel warmen Kräutertee trinken – möglichst mit Birkenblättern –  damit die Blase gut durchgespült wird. Vielleicht noch eine Wärmflasche auf den Unterleib legen – wenn die Menschen sich so helfen, kann eine Erkrankung oft vermieden werden.“

„Ganz schön kompliziert, Bruno. Bin ich froh, dass ich ein Hund bin. Und nach einem Schneespaziergang mit Eis-Füßen gibt es zu Hause was, Bruderherz?“

„hmm…Würstle…“

Wer kriegt den Spielzeughasen??

 

Jan 062013
 

Die Veranstaltung „Einführung in die Transaktionsanalyse“ war ein voller Erfolg! Auf Wunsch der Teilnehmer wird eine Fortsetzung angeboten, die sich im Wesentlichen mit der Skriptanalyse beschäftigen wird.

 

Die nächsten Termine lauten:

 

22/23. Februar 2013:             Das Enneagramm

 

13. Apri 2013:                            Einführung in die Transaktionsanalyse

                                                        ( Wiederholung vom Dezember 2012)

 

15. Juni 2013:                            Fortsetzung und Vertiefung der Transaktionsanalyse

 

Weitere Seminare sind in der Planung!

Jan 062013
 

 Das Enneagramm

 

Bedeutet, die „Neun Seiten der Seele“, d.h. es ist ein Modell der menschlichen Psyche und deren Verhaltensweisen. Mit Hilfe diesen Modells können Sie Ihre Menschenkenntnis und Ihr Führungs-verhalten verbessern, ein tieferes Verständnis der Personen, mit denen Sie in privaten und beruflichen Beziehungen stehen entwickeln, ihre Motive erkennen und Handlungen zuordnen. Aber in erster Linie dient dieses Modell der Selbsterkenntnis und eröffnet Ihnen Chancen zur persönlichen Reifung.

Entdecken auch Sie den „roten Faden“ in Ihrer eigenen Biographie. Sie finden sich in diesem Modell in einer Art und Weise beschrieben, die Sie durch Selbsterkenntnis nicht erreichen können. Blicken Sie in den Spiegel und nehmen Sie Ihre Entwicklungschancen wahr.

 

Dieses Modell wurde über Jahrtausende mündlich tradiert. Die Chaldäer haben vermutlich schon vor 3000 Jahren damit gearbeitet, vielleicht auch die Schule des griechischen Mathematikers Pythagoras.

Der Hinweis auf den Orden der Sufi, die in ihrer Mystik das Enneagramm über die Jahrhunderte mündlich von Lehrer zu Lehrer weitergeben haben, zeigt die lange Tradition

Es diente den Sufi als ein Modell der „Seelenführung“, um die Mitglieder auf Irrtümer und charakterliche Fehlhaltungen bei ihrer spirituellen Suche aufmerksam zu machen.

Die Beschäftigung mit Ihrem Muster ist ein Zugang zu Ihrem „Lebensskript“, das Sie vielleicht aus der Transaktionsanalyse kennen.


Der Tag dient dem Kennenlernen des Enneagramms, der Selbstreflektion, des Erwebs einer besseren Menschenkenntnis und der Anwendung im beruflichen und  privaten Kontext.

Folgende Themen sind geplant:Karlheinz Volkmann

 

  • Testverfahren
  • Die Neun Persönlichkeitsmuster
  • Erkennen des eigenen Musters.
  • Flügel im Enneagramm
  • Selbstverstrickung
  • Beziehungen zwischen den Mustern
  • Wege aus Beziehungsverwicklung
  • Einsatz als Führungsinstrument

 

Dozenten:

Oberstudiendirektor Karlheinz Volkmann, Systemischer Coach und Heilpraktiker für Psychotherapie

Karina Volkmann, Heilpraktikerin

 

Termin:

Freitag   22.02.2013 15.00-20.30 Uhr und

Samstag 23.02.2013 10.00-16.00 Uhr

Ort: In den Seminarräumen der Naturheilpraxis Volkmann, Lerchenstr. 30, 74245 Löwenstein

 

Im Preis von 165.00 € sind Getränke, Verpflegung und Unterlagen enthalten.

Wenn Sie eine weitere Person mitbringen (z.B. Ihren Partner oder FrendIn) reduziert sich Ihr Preis (also der ersten Person) um 20 €

 

Anmeldung bitte per E-Mail:

Capisco-coaching@t-online.de   

 

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr bis zum 21.02.2013  auf das Konto 60700009 bei der Volksbank Sulmtal BLZ 62061991

Die Anmeldung wird mit der Reihenfolge der Überweisung wirksam. Begrenzte Teilnehmerzahl!

Nov 042012
 

Unter einer Rhizarthrose versteht man die langsame Zerstörung des Knorpels des Daumensattelgelenks. Das ist das Gelenk, das den Daumen mit den Handwurzelknochen verbindet. Das Gelenk schwillt an, ist druckempfindlich und oftmals auch wärmer als die anderen Handgelenke. Beim Bewegen und  Zupacken (z.B. Schere, Dosendeckel) treten Schmerzen auf, später auch in Ruhe.

 

Wenn alle konservativen Maßnahmen ausgereizt sind,  kann eine Operation Entlastung bringen. Doch davor bietet die Naturheilkunde einige schmerzlindernde Behandlungsmöglichkeiten an.

Neben Homöopathie und Akupunktur ist es gerade die Blutegeltherapie, die Schmerzlinderung über Wochen und Monate möglich macht. Die Blutegel haben in ihrem Speichel ca. 100 verschiedene Substanzen, die schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend wirken. Da diese Substanzen empfindliche Eiweißverbindungen sind, kann man sie nicht in eine Tablette oder Ampulle einbringen. Nur das lebende Tier verfügt darüber. Daher wurde der medizinische Blutegel auch als (Einmal-)Medizinprodukt anerkannt.

Nov 042012
 

Ursprünglich in Südasien heimisch, wird der Ingwer seit Jahrtausenden in der chinesischen Medizin geschätzt. Länderübergreifenden Handel gibt es schon genauso lange und so gelangte der Ingwer vom Mittelmeerraum nach Nordeuropa. In Deutschland war er in der Hildegardmedizin ebenso bekannt wie in anderen Klöstern; er galt als allseits anerkanntes Gewürz und Heilmittel.

 

Die Pflanze selbst ist ein mittelgroßes, schilfartiges Gewächs mit langen Blättern, das die beliebten, zitronig-würzigen Knollen ausbildet. Die darin enthaltenen ätherischen Öle entfalten im Körper ihre heilende Wirkung.

 

Ingwer

  • wärmt, ist daher günstig für die kalte Jahreszeit
  • wirkt gegen Übelkeit (z.B. bei Reisekrankheit)
  • regt die Darmperistaltik an
  • kann bei Magenschmerzen lindernd eingesetzt werden
  • verbessert den Blutfluss
  • unterstützt die Leberzellen bei der Entgiftung

 

Als Tee:

Man nimmt ein walnussgroßes Stück frische Ingwerwurzel, entfernt die Schale und hackt die Wurzel in kleine Stückchen. Mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.

Nov 032012
 

 

Dieser Workshop richtet sich an alle Menschen, die in sozialen und anderern Berufen arbeiten und  viel mit Menschen zu tun haben. Führungskräfte und Lehrer, die Leitungsanforderungen gerecht werden müssen, profitieren besonders von den Werkzeugen, die die Tansaktionsanalyse ihnen bietet.

Mein Ehemann Karlheinz Volkmann ist systemischer Coach, psychotherapeutischer Heilpraktiker und tätiger Oberstudiendirektor. Er wird den Workshop in den Seminarräumen der Naturheilpraxis Volkmann halten.

Karlheinz Volkmann

Die Transaktionsanalyse (TA) ist ein Modell, mit dessen Hilfe die Kommunikation zwischen den  Menschen verständlicher und effektiver gemacht werden kann.

Wir verstehen, warum unsere Botschaften oftmals falsch verstanden werden, warum wir selbst in manchen Dingen besonders verletzlich sind oder warum wir mit bestimmten Menschen einfach besser zu recht kommen.

Wir lernen, wie wir auf  unangemessene Forderungen unserer Mitmenschen reagieren können. Warum ein bestimmtes Verhalten für uns überhaupt bedrohlich wirkt, für jemand anderes nicht.

Warum gerate ich immer wieder an den gleichen Typ Partner? Was ist mein eigener Anteil daran und wie kann ich es ändern?

Wie kann ich meine privaten und geschäftlichen Beziehungen verbessern?

 

Folgende Themen sind geplant:

 

  • Das Ich-Zustandsmodell
  • Das Egogramm, Test und Konsequenzen daraus.
  • Die Transaktionen im eigentlichen Sinn
  • Erkennen der Ich-Zustände
  • Wesen und Ursprung des Lebensskript
  • Bann-Botschaften und Beschlüsse
  • Die Antreiber
  • Spiele der Erwachsenen, Spielanalyse
  • Grundüberzeugungen und Führungsstile

 

 

Eine gute Kommunikation erleichtert den Umgang mit Menschen sowohl privat als auch beruflich.

Das eigene Selbst, die Beziehungen zu anderen, die Dynamik in Gruppen sind Hauptthemen in der Transaktionsanalyse.

Der Tag dient dem Kennenlernen, der Selbstreflektion und der Anwendung im beruflichen und  privaten Kontext.

 

Termin:

Samstag 01.12.2012

10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Im Preis von 95,00 € sind Getränke und ein Imbiss enthalten.

 

Anmeldung bitte per E-Mail:

Capisco-coaching@t-online.de   

 

Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr bis zum 26.11.2012.auf das Konto 60700009 bei der Volksbank Sulmtal BLZ 62061991

Die Anmeldung wird mit der Reihenfolge der Überweisung wirksam. Es gibt eine begrenzte Teilnehmerzahl!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nov 032012
 

„Hey Bruno, super Wetter, guck mal!“ „Meinst du den Regen oder die Kälte, Henry?“ „Na, beides! Ist doch toll, wir müssen nicht mehr in der Affenhitze hinter unserem Frauchen hertrotteln. Jetzt pfeift der Wind und der Regen kühlt uns schön. Das macht jetzt richtig Spaß durch den Wald zu streifen, in den Bach zu springen…“

„Jetzt halt mal die Luft an, Henry. Wir finden das Wetter prima, aber die armen Menschen haben kein Fell und frieren! Dann kriegen sie Erkältungen und müssen manchmal sogar das Bett hüten! Wenn sie merken, dass es sie erwischt hat, dann müssen sie ein heißes Bad nehmen und in der Wanne zusätzlich eine Tasse heißen Lindenblütentee trinken. Danach geht es ab  ins Bett, dick eingepackt und schwitzen!“

„Warum kriegen wir eigentlich keine Erkältungen, Bruno? Die Menschen können sich doch warm anziehen, so wie wir unser Fell haben. Dann sind wir doch irgendwie gleich, oder?“

„Wir sind ja jeden Tag draußen, Henry, das nennen die Menschen Abhärtung. Wenn man viel an der frischen Luft ist und auch mal ein bißchen kühl hat und sich ordentlich bewegt, dann lernt der Körper sich gegen die Erkältungserreger zu wehren. Die meisten Menschen sitzen aber im Auto oder im Bus, wenn sie zur Arbeit fahren und danach den ganzen Tag im Büro oder der Schule.“

„Dann wissen die ja gar nicht wie schön es draußen ist! Die Blätter fliegen, die Wolken rasen am Himmel entlang…“

„Oh, Henry! Du hast ja ganz Recht, aber wir sind eben Hunde, dazu noch recht robuste. Aber ich weiß, was es heute gibt, wenn wir nach dem Spaziergang nach Hause kommen!“

„Spann mich nicht auf die Folter, Bruno! Was denn?“

„Hmm, Würschtle…“

Aug 082012
 

„Man kann nicht in Ruhe in der Sonne dösen, Henry. Diese gemeinen Biester sind überall.“

„Meinst Du die langen Schwarzen, die die Menschen Bremsen nennen?“

„Genau!“

„Bruno, weißt Du eigentlich, was Frauchen macht, wenn sie von einer Bremse gestochen wird?“

„Klar! Sie zupft diese langen, spitzen Blätter vom Spitzwegerich und tupft den Saft direkt auf den Stich. Das lindert den Juckreiz und die Schwellung. Wenn die Menschen – die ja kein Fell haben, die Armen! – in die Brennnesseln geraten, dann hilft dieser Saft auch sofort. Und daheim kommt noch ein kalter Umschlag drauf.“

„Gut, dass wir ein dickes Fell haben, Bruno. Ich schnapp einfach nach den Bremsen. – Aber, weißt Du, Würschle wären mir lieber….“