Jul 022015
 

Teil 1

Hilfe- was macht ein „Rettungsring“?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Körperzellen Informationen weiterleiten.

Eine davon ist das Hormonsystem. Es herrscht eine Interaktion zwischen Gehirn, Schilddrüse, Geschlechtsdrüsen, der Nebenniere (eine kleine Drüse, die oben auf den Nieren aufsitzt) den Nieren und anderen, hormonbildenden Zellen. Sie alle regeln ihren Bedarf unter einander und stimmen sich ab. Jedenfalls sollte es so sein! Nicht immer funktioniert es.

Hormone werden im Körper selber gebildet. Das Fettgewebe ist auch ein hormonbildendes Organ! Das ist manchmal wenig erwünscht, z.B. wenn es sich um das Fettgewebe am Bauch handelt. Es bildet ein weibliches Geschlechtshormon, das Östrogen. Dieses Hormon haben Männer und Frauen natürlicherweise gleichermaßen, aber eben in unterschiedlicher Menge. Bekommt der Mann einen Bauch und damit zu viel Östrogen, entsteht durch ein Ungleichgewicht der Hormone ein Brustansatz und die Libido sinkt. Bei der Frau steigt das Gewicht – man nennt das in solchen Fällen „Östrogendominanz“. Abnehmen wird unter solchen Bedingungen echt zur Qual.

Hormone sind im Blut oft an s.g. Transporteiweiße gebunden. Das sind so eine Art Transportwägelchen, in denen die Hormone festsitzen. Die freien, dem Körper wirklich zur Verfügung stehenden Hormone hingegen können sehr gut in einem Speicheltest bestimmt werden. Das machen verschiedene Labors, mit denen wir zusammen arbeiten.

Die Naturheilkunde hat geeignete Mittel, das Ungleichgewicht der Hormone in vielen Fällen günstig zu beeinflussen.

Natürlich spielt auch die Ernährung eine Rolle und ein bisschen Sport dazu…

 

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