Jan 202013
 

„Hey, Bruno, das ist total schön, so im Schnee herum zu toben! Ich liebe es! Und ich kann ja trotzdem nach Mäusen buddeln!“

„Ich finde es auch prima, Henry! Die Spuren von den Hasen und Rehen riechen jetzt besonders gut. Und erst die der Hundedamen…! – Nur die Eisklümpchen zwischen unseren Pfoten, die sind ganz unangenehm. Sie drücken und pieken und zu Hause brauchen wir jedesmal ein warmes Fußbad, um die los zu werden, oder wir müssen sie rausknabbern.“

„Da haben es doch die Menschen besser, Bruno. Sie haben warme Stiefel an und kriegen keine Eis-Füße.“

„So sollte es sein, Henry. Aber oft bekommen die Menschen trotzdem kalte Füße. Unter den Fußsohlen beginnt deren Nierenmeridian mit dem Punkt „Niere 1″. Wenn sie lange kalte Füße bekommen, schwächt das den Nierenmeridian und deswegen erkälten sie sich den Unterleib und die Blase.“

„Oh, je, Bruno. Dann brauchen die Menschen wohl auch ein warmes Fußbad?“

„Richtig, Henry! Aber am besten ein „ansteigendes Fußbad“. Dazu hilft besonders ein Aufguss aus Ackerschachtelhalm, den man in eine Fußwanne gibt und mit soviel warmen Wasser auffüllt, bis ca. 33°C erreicht werden. Dann die kalten Füße reinhalten und durch vorsichtige Zugabe von heißem Wasser die Temperatur langsam steigern, bis ca. 42°C erreicht werden. Die Füße danach gut abrubbeln und warme Socken anziehen. Viel warmen Kräutertee trinken – möglichst mit Birkenblättern –  damit die Blase gut durchgespült wird. Vielleicht noch eine Wärmflasche auf den Unterleib legen – wenn die Menschen sich so helfen, kann eine Erkrankung oft vermieden werden.“

„Ganz schön kompliziert, Bruno. Bin ich froh, dass ich ein Hund bin. Und nach einem Schneespaziergang mit Eis-Füßen gibt es zu Hause was, Bruderherz?“

„hmm…Würstle…“

Wer kriegt den Spielzeughasen??

 

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