Nov 032012
 

„Hey Bruno, super Wetter, guck mal!“ „Meinst du den Regen oder die Kälte, Henry?“ „Na, beides! Ist doch toll, wir müssen nicht mehr in der Affenhitze hinter unserem Frauchen hertrotteln. Jetzt pfeift der Wind und der Regen kühlt uns schön. Das macht jetzt richtig Spaß durch den Wald zu streifen, in den Bach zu springen…“

„Jetzt halt mal die Luft an, Henry. Wir finden das Wetter prima, aber die armen Menschen haben kein Fell und frieren! Dann kriegen sie Erkältungen und müssen manchmal sogar das Bett hüten! Wenn sie merken, dass es sie erwischt hat, dann müssen sie ein heißes Bad nehmen und in der Wanne zusätzlich eine Tasse heißen Lindenblütentee trinken. Danach geht es ab  ins Bett, dick eingepackt und schwitzen!“

„Warum kriegen wir eigentlich keine Erkältungen, Bruno? Die Menschen können sich doch warm anziehen, so wie wir unser Fell haben. Dann sind wir doch irgendwie gleich, oder?“

„Wir sind ja jeden Tag draußen, Henry, das nennen die Menschen Abhärtung. Wenn man viel an der frischen Luft ist und auch mal ein bißchen kühl hat und sich ordentlich bewegt, dann lernt der Körper sich gegen die Erkältungserreger zu wehren. Die meisten Menschen sitzen aber im Auto oder im Bus, wenn sie zur Arbeit fahren und danach den ganzen Tag im Büro oder der Schule.“

„Dann wissen die ja gar nicht wie schön es draußen ist! Die Blätter fliegen, die Wolken rasen am Himmel entlang…“

„Oh, Henry! Du hast ja ganz Recht, aber wir sind eben Hunde, dazu noch recht robuste. Aber ich weiß, was es heute gibt, wenn wir nach dem Spaziergang nach Hause kommen!“

„Spann mich nicht auf die Folter, Bruno! Was denn?“

„Hmm, Würschtle…“

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